2015
Adventsfeier
Im weihnachtlich geschmückten Raum mit Tannenbaum, Kerzen, Tanne und Nüssen auf den Tischen und Glühwein in den Gläsern kam bei den vierundvierzig Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen schon richtig Vorweihnachtsstimmung auf. Ein Duft nach Kerzen, Tanne und Glühwein durchzog den Alten Krug. Bald kam der Wohlgeruch von Kaffee hinzu. Die Stolle wurde angeschnitten und fleißige Helfer verteilten die Stücken zugleich an die Gäste. Die Vereinsmitglieder hatten sich viel zu erzählen. Stimmengewirr von jedem Tisch. Karola Andrae begrüßte alle Gäste und wies auf künftige Veranstaltungen hin.
Der Schöneicher Plan
Der Gemeindesaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Dieter Schramm aus Schöneiche zur Geschichte des Schöneicher Plans Filmausschnitte und Fotos auf die Leinwand projizierte und viel aus eigener Erfahrung berichten konnte. Mehr vierzig Jahre hat er auf der Mülldeponie gearbeitet. Als gelernte KFZ-Mechaniker war er zunächst für die Technik zuständig und war dann von 1988 bis zum Jahre 2000 Meisterbreichsleiter Süd bis „ich schließlich in den Ruhestand geschickt wurde“. Als Meisterbereichsleiter Süd zeichnete er für den gesamten Betriebsablauf der Mülldeponien Wernsdorf und Schöneiche verantwortlich. Seit 1825 auf Schöneicher Plan Ton abgebaut und Ziegel gebrannt
Sonderausstellung Eisenbahn
Zur Eröffnung dieser Sonderausstellung, am 19.09., waren schon viele Schaulustige gekommen. Es trafen Freunde der Eisenbahn genauso wie Enkel mit ihren Großeltern ein. Trotzdem wir nun eine Autofahrergeneration hier im ländlichen Bereich geworden sind, fasziniert die Eisenbahn noch immer Groß und Klein. Auf einer inzwischen in die Jahre gekommenen Eisenbahnplatte Spurweite TT drehte laut ratternd ein Zug seine Kreise. Etliche Besucher sprachen von „Ihrer TT-Bahn“ und sahen sich in ihre Kinderzeit zurückversetzt. Die mitgebrachten Kinder versuchten sich unterdessen an dem Aufbau einer Holzeisenbahn. Großes Staunen gab es auch über die schnaufende Gartenbahn, die auf einer Konstruktion der bekannten Brücke am Kwai in Thailand sich hin und her bewegt.
Sonderausstellung Faszination Eisenbahn
Für manche wäre Lokführer der Traumberuf gewesen, andere wiederum erfreuen sich heute noch, wenn irgendwo ein Dampflokspektakel stattfindet. Nicht wenige Kinderaugen leuchten auf, wenn sie eine Modelleisenbahn sehen. Dies alles lässt sich in der Sonderausstellung Faszination Eisenbahn vom 19. September bis 31. Oktober nachempfinden.
Tag des Offenen Denkmals mit Ehrengast
Mehr als fünfzig Gäste waren der Einladung des Heimatvereins „Alter Krug“ gefolgt. Darunter auch einige, die auf Tour ihrer von Denkmal zu Denkmal auch den Alten Krug eine Visite abstatteten. Die meisten jedoch genossen das herrliche Spätsommerwetter bei Kaffee und Kuchen oder auch Bockwurst und Bier. Karola Andrae, Vorsitzende des Vereins, verwies in ihrer kurzen Ansprach auf die Höhepunkte die an diesem Tag noch folgen sollten, so auf die nur an diesem Tag nochmals gezeigte Ausstellung 20 Jahre Neujahrskonzert. Anlässlich dieser Ausstellung kündigte sie Walter Ratzek als besonderen Gast an diesem Tag an. Außerdem wurden gegen 15:30 Uhr die diesjährigen Sieger des Streuobstkuchenwettbewerbes gekürt.
Weinbergfest mit attraktivem Programm
Am Sonnabend, den 15.08. fand nun das bereits 4. Weinbergfest auf dem Gelände des „Alten Krug“ statt. Eingeladen hatten die Familien Günther und Tetzlaff. Mehr als 120 Gäste von zweieinhalb bis neunundneunzig Jahren waren der Einladung gefolgt. Drohende Gewitterwolken umgaben den Veranstaltungsort, doch der "Alter Krug" blieb in einem Sommerloch. Das mundige Glas Wein vom Weingut Dreißigacker, die gut gegrillte Bratwurst und der superschmackhaft zubereitete Kartoffelsalat markierten den ersten Höhepunkt des Festes. Etwa nachdem die Besucher das erste Glas Wein getrunken, Bratwurst und Kartoffelsalat oder Schmalzstulle mit Gurke gegessen hatten und das Weinberger Urgestein
Vereinsausflug zum Landtag in Potsdam
Der blaue Himmel und Sonnenschein am Morgen des 17. Juni 2015 versprach ein schöner Sommertag zu werden mit angenehmen Temperaturen, was er denn auch hielt bis zum Abend in jeder Hinsicht. Dementsprechend frohgelaunt stiegen die Mitglieder des Heimatvereins „Alter Krug“ Zossen e.V. in den Bus von „Herz-Reisen“. Denn einmal im Jahr fahren die Heimatfreunde auf Entdeckungsfahrt. In diesem Jahr war die Landeshauptstadt Potsdam an der Reihe und da insbesondere der neuerbaute Landtag. Herr Christoph Schulze, Landtagsabgeordneter und Mitglied des Heimatvereins, übernahm die Führung ...
Zossener Turmsilhouetten
Wer kennt ihn nicht, den Wasserturm in der Zossener Gerichtstraße? Bis jetzt allerdings nur von außen. Am 6. Juni 2015 um 14:30 Uhr war es dann endlich soweit, auch einen Blick in das Innere dieses 116 Jahre alten Bauwerkes werfen zu dürfen. Der Heimatverein "Alter Krug" lud zur Besichtigung ein, nachdem Frau Andrae, die Vorstandsvorsitzende, nach Gesprächen mit dem KMS erreicht hatte, dass dies ermöglicht wurde. Und der Besucherandrang war erstaunlich groß an diesem heißen Samstagnachmittag. Neugierig drängten Groß und Klein durch die Tür, nicht alle fanden gleich Einlass und warteten draußen, bis Platz frei wurde. Zu sehen waren im Turm ein Rohrsystem sowie eine bis nach oben führende Treppe, auf der aus Sicherheitsgründen ein Hinaufsteigen nicht erlaubt werden konnte.
Himmelfahrt und Ausstellung Marktraße
Gleich nach 10:30 Uhr trafen die ersten Besucher ein. Ab 14:00 Uhr öffnete der Kaffeestand mit Kaffe und Kuchen und zu dezenter Livemusik ließ es sich gut unterhalten. Die Ausstellung über die Marktstraße in Zossen zeigte in Bildern und Texten, wie sich diese Straße im Laufe der letzten Jahre verändert hat, dies nicht immer zum Besten in der Stadtansicht.
Frühwanderung
07:00 Treffpunkt Horstfelder Friedhof - Am frühen Sonnabendmorgen fanden sich 26 interessierte Wanderfreunde am Friedhof in Horstfelde ein. Unter ihnen Horstfelder, Zossener, Schünower. Ihre Fragestellungen und Zwischenbemerkungen ließen erkennen, dass sie sich nicht das erste Mal mit der Geschichte ihrer näheren Umgebung befassten. Umso interessanter die Eindrücke eines aus Bremerhaven zugezogenen Ehepaares. Das Ehepaar Brunhilde und Jürgen Taddicken jetzt wohnhaft in Zossen. Sie habe die sie jetzt umgebende Landschaft schon viel mit dem Fahrrad erkundet. Am Ende der Wanderung nach ihrem Eindruck gefragt, Brunhilde Taddicken:
Zu Lande, zu Wasser und in der Luft
„Zu Lande, zu Wasser und in der Luft: Geschichte der Verkehrswege in der Region“, so hatte Silvio Fischer, Leiter des Museum des Teltow, seinen Vortrag überschrieben. Am Ende der Veranstaltung fragte eine Besucherin, was ihn den bewegt hätte, sich diesem Thema zuzuwenden.“ Seine Antwort: Ich werde oft angefragt, doch über die Geschichte einzelner Gesellschaftsbereiche in Teltow und im Landkreis Teltow-Fläming in Vorträgen etwas auszusagen. So kam ich auch auf die Verkehrsinfrastruktur. Den Umfang der Arbeit daran hatte ich doch etwas unterschätzt.“ Befragt danach, welches Thema er sich als nächste vorstellen könnte, nannte er die Geschichte des Tourismus in der Region.
Rotkäppchen lag im Krankenhaus
Wo Rotkäppchen zu Hause war, so lautete die Ankündigung, doch dann war alles ganz anders. Die Referentin, Frau Lohrmann, lag im Krankenhaus. Doch wir sollten Ersatz bekommen und waren sehr gespannt was uns erwartete. Pünktlich zu 16 Uhr traf Herr Fred Harry Schulze ein. Extra für uns hat er einen Vortrag zusammengestellt. Er führte uns nach Ungarn und hier an die doch unbekannten Heilquellen um Eger und die angrenzenden Naturschönheiten. Es hat doch Lust geweckt die Reisekataloge mal in diese Richtung zu durchblättern. 20 Gäste hörten diesen spannenden Ausführungen zu.
Mitgliederversammlung
Die Einladung zur Mitgliederversammlung nahmen 29 Mitglieder an. Damit war der Raum in den Weinbergen gut gefüllt. Die Berichte der Vorsitzenden, der Museumsleiter, Schatzmeisterin und der Kassenprüfer wurden ohne Gegenstimmen angenommen. Der vorgelegte Arbeitsplan 2015 wurde noch in einigen Punkten aktualisiert. So haben wir am 17.6. den Besuchstermin im Landtag und arbeiten noch an einem ergänzenden Programm in Potsdam. In der Mitgliederversammlung trug die Vereinsvorsitzende, Karola Andrae, den Rechenschaftsbericht für das Jahr 2015 vor, der von den Mitgliedern einstimmig bestätigt wurde.
Krugputz 2015
Schon in kleiner Tradition treffen sich die Vereinsmitglieder am 1. Märzsonnabend zum Frühlingsputz im „Alten Krug“. Die lange Winterpause hat doch dicke Staubschichten hinterlassen, die Fenster sind sandig und die Spinnen haben sich breit gemacht.
Ja der „Alte Krug“ ist schließlich eine große 3-Zimmerwohnung mit 2 Küchen und 2 Klos mit Außenanlage. So ein Frühlingsputz ist wie ein Wochenendgrundstück zur neuen Saison. Es trafen sich wieder 15 Vereinsmitglieder. Die Stühle wurden draußen geputzt, Fenster abgeseift, Böden gewischt, Vitrinen gerückt, Spinnen abgesaugt, Laub geharkt, der Unterstand gefegt, die Klos geschrubbt u.v.m.
Im Wald der Kraniche
Über fünfzig Gäste sahen, im Gemeindesaal der evangelischen Kirche, den neuen Tierfilm von Gerhard Kretlow, „Im Wald der Kraniche“. Seit 1956 filmt Kretlow neben anderen Vogelarten auch die Kraniche. Erst mit 8mm Kameras, dann mit 16mm Kameras und heute digital. Die früheren Kameras hatten einen entscheidenden Makel, sie surrten zu lauf für eine ungehinderte Kranichbeobachtung. Lediglich eine russische Kamera mit einem anderen Filmtransportsystem wurde den Anforderungen des Naturfilmers gerecht. Kretlow berichtete auch über die Anforderungen an einen Anstand für eine ungehinderte Beobachtung der Vögel.
