2016
Wieder Advent
Adventsfeier ist doch jedes Jahr, also nichts Besonderes? Und doch erlebten die Mitglieder des Heimatvereins und ihre Angehörigen eine Adventsfeier, die sie so schnell nicht vergessen werden. Alle hatten eine schriftliche Einladung erhalten, nach der der Stollen um 15:30 Uhr angeschnitten werden sollte. Doch einige gingen dennoch von 16:00 Uhr wie in den vergangenen Jahren aus. So betrat Dagmar Rösch mit der Feststellung den Raum: „Ihr seid ja alle schon da, wie kommt denn das?“ Was ist denn da drinnen los? Allen fiel auf, dass sie Klaus Andrae noch gar nicht gesehen hatten. In ihrer Begrüßungsrede nannte dann Karola Andrae auch den Grund: Der Klaus lässt es sich gerade mit seinem Schwager in einem Fünfsternehotel in Marrakesch gut gehen.
Spinnstubenzauber - Buchvorstellung
So verspricht es der Klappentext: Unser „Spinnstubenzauber" führt den Leser, der sich einen Sinn für das Fantastische bewahrt hat, tief hinein in die übernatürliche Gedankenwelt unserer Vorfahren. Das dichterische naive Volksgemüt besaß seit eh und je eine Neigung, reale Begebenheiten, Personen und Orte mit einem illustren Schleier des Mystischen zu umgeben. Ein tief im Volke verwurzelter Aberglaube ließ die Grenzen zwischen dem Wirklichen und Irrealen verschwimmen. Vor Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, öffnet sich ein geheimnisvolles, zauberhaftes Lokalkolorit des Fantastischen aus dem Teltow und im Besonderen der Zossener Region.
Maria - Kind einer Kriegsgeneration
Die „Hütte“ war voll, so könnte man diesen Abend beschreiben, denn der Slogan „der Krug war voll“ würde mehr an ein Trinkgelage erinnern. ... Die Buchidee entstand so bei Erzählungen über den Schrebergartenzaun. Herr Dr. Reinecke hat damit sein erstes Buch geschrieben. Hatte er doch bisher in unserem Krug nur Bücher Dritter präsentiert. Für unseren Verein zeichnet er für den ganzen Internetauftritt und 99% der Texte verantwortlich. Die nun erzählte Lebensgeschichte von Maria würde sich auch als Grundlage eines Filmes eignen. Maria, als Kind, das seinen leiblichen Vater nie kennenlernen sollte, mit sechs Jahre von der Mutter verlassen wurde und schließlich in einem katholischen Kinderheim landete.
Archäologie - Wünsdorf Halbmondlager und Moschee
Am 05. November 2011 berichtete Archäologie Ulrich Wiegmann über Ausgrabungen in Begleitung des Baus der Versorgungsleitungen zur Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf. Seinen Vortrag überschrieb er dann auch „Wünsdorf Halbmondlager und Moschee“. Er leitete den Vortrag mit einer kurzen Darstellung der historischen Hintergründe für die Existenz des Halbmondlagers und der Moschee ein. In dem Kriegsgefangenenlager waren hauptsächlich islamische Gefangene aus den ehemaligen britischen und französischen Kolonien interniert. Aber auch Inder und Gefangene aus der russischen Armee lebten hier.
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Martin Luther
Die Zuhörer des Vortrages von Michael Münchow über Martin Luther (10.11.1483-18.02.1546) und die Reformation, sind jetzt bestens auf das Reformationsjahr 2017 eingestimmt. Zunächst stellte Münchow Luther in seine Zeit. Wenige Jahre zuvor war der Buchdruck erfunden. Ohne Buchdruck hätten Luthers Schriften auch keine so weite Verbreitung finden können. Christoph Columbus hatte Amerika entdeckt. Kulturhistorisch wirkte Luther in der Zeit der Renaissance. In einer Zeit also in welcher Persönlichkeiten, wie Erasmus von Rotterdam, Lucas Cranach d.Ä., Michelangelo, Leonardo da Vinci.
Tag des Offenen Denkmals
Eröffnung der Ausstellung SPIELZEUG AUS DER DDR. Unter dem Motto "Gemeinsam Denkmäler erhalten" öffneten in diesem Jahr bundesweit mehr als 8000 historische Bauwerke ihre Türen, unter ihnen das Zossener Heimatmuseum "Alter Krug" sowie das Schulmuseum im sanierten denkmalgeschützten Haus Kirchplatz 7. Bereits ab 11 Uhr konnten Besucher das Heimatmuseum besichtigen, sich im Garten ausruhen, einen Imbiss zu sich nehmen, Gedanken austauschen. Als um14 Uhr Frau Andrae, die Vorstandsvorsitzende des Heimatvereins, die Ausstellung eröffnete, hatten sich bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen zahlreiche Gäste eingefunden.
Das wieder etwas andere Weinbergfest
Am 27. August 2016 fand auf dem Hof des Museums „Alter Krug“ des Heimatverein Zossen das 5. Weinfest statt. Das herrliche Wetter lockte zahlreiche Besucher auf den Hof des Heimatmuseums „Alter Krug“. So waren innerhalb kurzer Zeit alle Plätze besetzt und es mussten noch Tische und Stühle aus dem Museum zusätzlich aufgestellt werden. Alles war sehr liebevoll durch viele ehrenamtliche Helfer vorbereitet und ausgestaltet, und so wurde diese Arbeit belohnt. Über 100 Gäste konnten auf dem Weinbergfest 2016 begrüßt werden. Die Gäste wurden durch die Initiatoren des 5. Weinbergfestes, Frau Andrea Tetzlaff und Frau Dr. Karin Günther begrüßt und umsorgt.
"Nicht nur Sumpf und Sand ..."
Am Sonnabend, den 23. Juli referierte Klaus Voeckler zur Geschichte des Zossener Ortsteils Nächst Neuendorf und stellte im „Alten Krug“ sein Buch „Nicht nur Sumpf und Sand – Ein Beitrag zur Heimatgeschichte Nächst Neuendorfs“ vor. Die Nächst Neuendorfer feierten am 25. Und 26. Juni gemeinsam mit ihren Gästen 475 Jahre ersturkundliche Erwähnung ihres Ortes. Pünktlich zum Jahrestag veröffentlichte Klaus Voeckler sein Buch zur Heimatgeschichte Nächst Neuendorfs. Auch eine Ausstellung mit alten Ansichten und Dokumenten konnte Klaus Voeckler präsentieren. Diese Ausstellung ist ab sofort im „Alten Krug“ zu sehen.
Vereinsausflug Friedhof Stahsdorf u. Wannsee
08:30 Bushaltestelle Straße der Befreiung. Die meisten der Teilnehmer an diesem Vereinsausflug hatten sich bereits hier eingefunden. Die roten Leuchtziffern an der Busuhr zeigten bereits 09:39. Wäre der Bus nach dieser Zeit losgefahren, hätten ihn einige nicht mehr erreicht. Aber schnell wurde festgestellt, diese Uhr geht neun Minuten vor. Karola Andrae ging mit der Teilnehmerliste durch den Bus und tat laut kund: Frau Miersch fehlt. Jetzt rätselten alle, was denn mit ihr sein könnte. Am nächsten Halt auf dem Markt fand sie sich dann doch noch ein. Dafür fehlten jedoch drei andere, die eigentlich teilnehmen wollten. Beim letzten Halt in Dabendorf bestiegen dann noch die restlichen Teilnehmer den Bus.
Der frühe Vogel fängt den Wurm
Etwa 40 frühe Vögel hatten sich zur Frühwanderung mit Heimatkundler Klaus Voeckler eingefunden. Den Wurm, den sie fangen wollten, war Wissen über die Ortsgeschichte von Nächst Neuendorf. Der Heimatverein wählte für die Frühwanderung Nächst Neuendorf, weil der Ort in diesem Jahr 475 Jahre alt wird. Beim ersten Stopp auf dem Gelände der ehemaligen Baumschule Grunwald erzählte Klaus Voeckler die Geschichte der Baumschule und was sich hier zugetragen hatte. Der Gründer der Baumschule war gerade einmal 26 Jahre alt, als er um 1890 sich hier niederließ. Als geschäftstüchtiger Gärtner stellte er seinen Betrieb auf mehrere Standbeine. So züchtete er die verschiedensten Fliedersorten,
Das Hirtenwesen in der Nutheniederung
Gerhard Glau, Heimatforscher aus Glienick hat zum Hirtenwesen in der Nutheniederung geforscht, seine Ergebnisse in einer gleichnamigen Broschüre aufgeschrieben und an diesem Sonnabend über vierzig interessierten Zuhörern im „Alten Krug“ präsentiert. Seine Ausführungen stützt er vor allem auf die vom Volkskundler Willibald von Schulenburg zwischen 1893 und 1902 veröffentlichten Arbeiten (Willibald von Schulenburg auf Wikipedia). Seine Absicht: Das fast in Vergessenheit geratene Wissen über die Landwirtschaft und das dörfliche Leben in unserer märkischen Heimat bis zur Separation wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Fotoausstellung Archivaufnahmen Fa. Scheike
In dieser Ausstellung vom 19.März. bis 15.Juni mit Archivaufnahmen der Firma Fotofreund Scheike wurden bisher unbekannte Fotos aus der Geschichte der Stadt Zossen gezeigt.
Was führt er denn im Schilde?
Stefan Rothen von der Geschichtswerkstatt Rangsdorf demonstrierte dann in seinem Vortrag, dass Wappenkunde und Heraldik nicht nur etwas für Wappenfans Heraldiker sein muss, sondern das Wappen jedermann etwas zu sagen haben. Er klärte dann auch über sprechende Wappen auf. Jedoch wurde auch sehr schnell klar, dass der Laie nicht als erstes Literatur zur Hand nehmen sollte, in der Wappen professionell beschrieben werden, da würde bei vielen die Phantasie dann doch überfordert werden. So wird das Wappen des Landkreises fachsprachlich beschrieben: "Gespalten und halb geteilt von Silber, Rot und Silber ...
Der Steinbock in Österreich - ein Umsiedler
Am diesem sonnigen 12. Februar 2016 fanden sich wieder etliche Stammbesucher und neue Interessierte im Gemeindesaal ein. Der Steinbock in Österreich – ein Umsiedler-, so kann man die Erkenntnisse des neuesten Films von Gerhard Kretlow zusammen fassen. Er hatte sich aufgemacht, diese sehr bekannten Tiere in Österreich um den Glockner zu filmen. Doch so einfach wie gedacht ging es dann doch nicht. Die Steinböcke haben ein Verhalten ähnlich unserer Rehe. Sie lassen sich nur am Morgen oder späten Nachmittag an den Futterplätzen sehen und machen gern an sonnigen Plätzen ein Mittagsschläfchen. Ihre Hörnerpracht tragen Sie das ganze Leben. Sie werden nicht abgeworfen wie bei dem Hirsch.
Goethe als Freimaurer
Auf einem Tisch im Gemeindesaal hatte Karl-Heinz Bannasch einige Ausstellungsstücke zu Goethe als Freimaurer und über die Freimaurerbewegung ausgelegt, die bald von den Besuchern umringt waren. Bereitwillig beantwortete er Fragen der Besucher. Sind Freimaurer ein Geheimbund? Was bedeuten die Abzeichen? Steht das „G“ in den Zeichen für Goethe? Freimaurer seien durchaus kein Geheimbund. Das Geheimnis besteh darin, was eine Freimaurermitgliedschaft aus einem selbst macht. Ansonsten gäbe es ein von einem Freimaurer selbst geschriebenes Wörterbuch der Freimaurer. Die Abzeichen seien keine Orden, sondern Zeichen der Freimaurerloge.
