2019
Vortrag „Von Augenpulver, Typenfängern und Zwiebelfischen“
In ihren einleitenden Worten hob Karola Andrae hervor, dass diese Veranstaltung das erste Ergebnis einer vereinbarten engeren Zusammenarbeit zwischen dem Heimatverein und dem Verein Bildung und Aufklärung in Zossen (BAZ) e.V. sei. Kurt Liebau ist Vorstandsmitglied im BAZ e.V. .Kurt Liebau forscht seit Jahren zur Heimatgeschichte Zossens, insbesondere in der Zeit vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit nach dem II. Weltkrieg im 20 Jahrhundert. So ist er maßgeblich an der Erforschung des jüdischen Lebens in Zossen beteiligt gewesen auf deren Ergebnissen auch die Verlegung von Stolpersteinen in Zossen ...
Weiterlesen … Vortrag „Von Augenpulver, Typenfängern und Zwiebelfischen“
Film zur Militär- und Heimatgeschichte von Wünsdorf
Jürgen R. Heinrich hat Fotos aus der Militär- und Heimatgeschichte zu einem informativen Film zusammengestellt. Fotos von gleichen Orten zu unterschiedlichen Zeiten aufgenommen, zeigen die Veränderungen, die sich vor allem wegen der Militärgeschichte Wünsdorfs vollzogen haben. Für die Arbeit des Hobbyhistoriker und Hobbyfilmers interessierten sich so viel Besucher, dass noch zusätzlich Stühle herbeigeschafft werden mussten. Schon lange vor der Verstanltung trafen sich die Besucher zu einem Plausch bei Kaffee und Kuchen. Am Schluss der Veranstaltung übergab die Vorsitzende des Heimatvereins Karola Andrae den noch druckfrischen ersten Heimatkalender für das Jahr 2020.
Weiterlesen … Film zur Militär- und Heimatgeschichte von Wünsdorf
Der "Alte Krug" vor der Grundsanierung
Sichtlich bewegt verkündet Karola Andrae die Schließung des „Alten Kruges“ für die geplante Grundsanierung. Das letzte Mal vor der Sanierung wurde noch einmal die Schwarze Küche in Gang gesetzt. Leichte Rauchschwaden durchzogen die Küche, während Museumsleiter Klaus Andrae die Bockwürste auf dem Herd wärmte. Dank der Helfer standen auch ausreichend Kuchen und Getränke zur Verfügung. Zum Abschluss spielte eine Gruppe der Jagdhornbläser auf. Am Montag werden ehrenamtliche Helfer damit beginnen, den „Krug“ auszuräumen. Eigentlich soll der Krug bis zum Stadtfest im September 2020 saniert sein ...
Zum Ableben von Dieter Frambach
Dieter Frambach verstarb am 23. Juli. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Heimatvereins „Alter Krug“ Zossen e.V. und war bis zu seinem Austritt 2009 dessen Mitglied. Mit seinem Kampf um die Erhaltung des „Alten Kruges“ hat er sich unauslöschlich in die Geschichte des heute denkmalgeschützten Gebäudes eingeschrieben.
Dafür sei ihm zum Abschied noch einmal herzlich gedankt.
Klaus Voeckler verstorben
Am 21. Juli 2019 verstarb Klaus Voeckler im Alter von 79 Jahren. Mit ihm verlieren wir den Menschen, der sich in jahrelanger akribischer Forschung ein enormes Wissen über die Geschichte der Stadt Zossen und der umliegenden Dörfer angeeignet hatte. Als Mitbegründer und Mitglied des Vorstandes vom Heimatverein Zossen hat er dieses Wissen so eingesetzt, dass wir alle von diesen seinen Erkenntnissen in Dokumentationen und Vorträgen vieles über das Leben in vergangenen Jahrhunderten erfahren konnten. Seine Publikationstätigkeit begann mit der gemeinsam mit Uwe Stuck verfassten Historie "Zossen ein märkisches Städtchen", 1996 vom Heimatverein Zossen herausgegeben.
Spitzenausstellung eröffnet
Pünktlich 14:00 Uhr eröffnete die Vorsitzende des Heimatvereins, Karola Andrae, die Ausstellung. Sie habe sich gedacht, das nach so viel Männerdominanz bei Arbeiten und Ausstellungen es an der Zeit sei, auch einmal ein Frauenthema auszuwählen. Die ausgestellten Häkeleien und andere Handarbeiten, stammten fast ausschließlich von Karola Andrae selbst. Sie stammen aus Erbschaften von ihrer Mutter, ihrer Schwiegermutter und der Tante ihres Ehemanns. In einer Vitrine sind auch Stücke aus dem Schulmuseum zu sehen. Laut WIKIPEDIA, so Karola Andrae, sei Häkeln eine viel jüngere Technik als das Stricken.
Kulturhistorische Frühwanderung
Am Sonnabend, den 11. Mai 2019, pünktlich um 7 Uhr begrüßte die Vorsitzende des Heimatvereins, Karola Andrae, die siebzehn Wanderfreunde und den diesjährigen Wanderführer Detlef Polley. Schwerpunkt der diesjährigen Wanderung waren die Standorte der ehemaligen Kriegsgefangenenlager an der Glienicker Straße und an der Rangsdorfer Straße als Außenlager des Stammlagers IIIA in Luckenwalde. Gedachten die Teilnehmer der Frühwanderung 2018 am Ende der Wanderung auf dem Friedhof in Schöneiche der in den letzten Kriegstagen gefallen deutschen Soldaten, vor allem der jungen Menschen als Volkssturmkämpfer, so stand dieses Mal das Schicksal der Kriegsgefangenen aus vielen Nationen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Hegeausstellung eröffnet
Pünktlich um 14 Uhr eröffneten die Jagdhornbläser der Jagdgesellschaft Horstfelder See mit dem Anblasen die Hegeschau im "Alten Krug". Da ich zwar die Natur liebe, jedoch wenig mit Hege und Jagd zu tun habe und nicht viel darüber weiß, außer vielleicht, dass Wildbraten sehr gut schmecken kann, habe ich die Gelegenheit genutzt und den Vorsitzenden der Jagdgesellschaft Horstfelder See, Dieter Steuer, einige Fragen gestellt: Was hat Sie bewogen, in diesem Jahr die Hegeschau im „Alten Krug“ zu veranstalten:
Ich bin selbst Mitglied des Heimatvereins und kenne auch Klaus Voeckler sehr gut, da liegt eine solche Überlegung nahe.
Porzellanmanufakturen in Moabit
Der Heimatforscher Jürgen Krüger, in diesem Fall besser der Porzellanforscher Jürgen Krüger, beschrieb in seinem Vortrag die Geschichte der Porzellanmanufaktur in Moabit. Genauer, einer der vier Porzellanmanufakturen, die in Moabit im 19. Jahrhundert existierten. Mit dem ersten Bild knüpfte er an seinen Vortrag aus dem Vorjahr über Georg Heinrich Beußel als streitbaren Gutsbesitzer an. Dieses Bild zeigt ein Porzellangefäß, auf dem das Gutshaus Beußel abgebildet ist. Napoleon und Porzellanmanufakturen -
Napoleon hatte 1805 weite Teile Preußens besetzt. Frankreich war durch die Französische Revolution in Fragen der Freiheitsrechte Preußen um einige Zeit voraus.
Frühjahrsputz im "Alten Krug"
Klar Schiff gemacht. 16 Vereinsmitglieder und der Staub des Winters trafen sich am 6. und 13. März 2019 zum traditionellen Frühlingsputz im „Alten Krug“. Mit viel Elan, Besen und Wischwasser ging es dann dem Winterstau an den Kragen und die letzten Reste der Herbstblätter wurden auch eingefangen. Der „Alte Krug“ hat immerhin 4 Zimmer Küche und 2 Flure und 600qm Grundstück, 600qm Parkplatz und auch noch das Nebengelass mit Toilettenanlage Küche und Vorbereitungsraum. Das ist schon sehr heftig. Alles mußte abgestaubt werden , die Auslagen neu sortiert, die Fenster geputzt und die Böden gewischt. Zusätzlich wurde noch eine riesen Menge Garten- und Laubabfälle aufgeladen und abgefahren. Seit vielen Jahren treffen sich zu diesem Tag die Mitglieder.
"Bolle bietet Bestes"
Karl-Heinz Bannasch, Vorsitzender des Spandauer Geschichtsvereins, breitete vor den Besuchern der Veranstaltung die Geschichte der Person Carl Bolle und seiner Firma aus. Doch bevor er loslegte, verließ er noch einmal den Raum, um noch etwas aus dem Auto zu holen.... Dann erschien Karl-Heinz Bannasch mit Frack, Zylinder, Stock und natürlich mit der Bolle-Klingel, fehlte nur der Bart. Frack und Stock seien Originale aus der Zeit des Carl Bolle, so Bannasch. Carl Andreas Julius Bolle (* 1. September 1832 in Milow; † 28. September 1910 in Berlin) der Gründer und Besitzer der traditionsreichen Meierei C. Bolle,
Mitgliederversammlung
Auch 2018 fanden wieder vielfältige Veranstaltungen des Heimatvereins statt. Hier einige Höhepunkte: - Das Jahr begann wieder im Januar mit einem Vortrag von Herrn Karl-Heinz Bannasch aus Berlin. Dieses Mal zum thema: „Die Spandauer Kapitulation vor den Franzosen 1806 und die Rolle des Kommandanten Ernst-Ludwig von Benneckendorf“. - Regen Zulauf hatte der der Vortrag „Wie die Lüde ens in die Dörpere jered dem“ über die Teltower Mundart von Herrn Gerhard Glau aus Glienick. - Bei herrlichem Wetter (eine Woche verzögert), trafen sich etliche Mitglieder zum Krugputz. Das der Großputz auch in diesem Jahr bitter nötig ...
Die jüdisch-deutsche Familie Mosse
Christine Oliwkowski veranschaulichte in ihrem Vortrag zur jüdisch-deutschen Familie Mosse in Verbindung mit der Geschichte des Rittergutes Schenkendorf von der Kaiserzeit, Weimarer Republik, Faschismus, DDR bis zur Restitution wie eng Familiengeschichte mit der allgemeinen Geschichte verwoben ist. Christine Oliwkowski erforschte diesen Teil der Regionalgeschichte im Rahmen ihre Magisterarbeit und stellt die Ergebnisse in Ihrem Buch „Die Familie Mosse und das Rittergut Schenkendorf 1896-19962, ISBN 978-3-95410-204-4, vor. Familie Mosse, eine erfolgreicher Verlegerfamilie aus Berlin in deren Besitz nicht nur ...
