2020

Der Burgfried vor dem Abriss 1755

Fünfundzwanzig Jahre archäologische Ausgrabungen in Zossen

Eine weitere Veranstaltung des Heimatvereins aus dem Programm „700 Jahre Ersterwähnung von Zossen“. Archäologe Ulrich Wiegmann gab in seinem Vortrages einen Überblick über die Ergebnisse von 25 Jahre archäologischer Begleitung von Baumaßnahmen in Zossen. Die ältesten Fundstücke seien aus einer Zeit 2.000 Jahre vor Ch., so Wiegmann in seinen Ausführungen. Unter Corona-Bedingungen waren nur 25 Personen zugelassen. Schließlich folgten 23 Zuhörer und Zuhörerinnen mit Abstand und Maske seinen Ausführungen.

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Baum als Gedenken an das 700. Jahr

Baum als Gedenken an das 700. Jahr der urkundlichen Ersterwähnung von Zossen gepflanzt. Am 2. Oktober wurde ein Rotahorn-Baum auf dem Zossener Kirchplatz gepflanzt und symbolisch auf dem Kraut- und Rübenmarkt mit dem Erntedankfest von der Bürgermeisterin der Stadt, Wiebke Schwarzweller, Superintendentin Dr. Katrin Rudolph, Karola Andrae vom Heimatverein, Kurt Liebau vom BAZ e.V. angegossen. Die Initiative dafür ging von unserer Vereinsvorsitzenden Karola Andrae aus und in gemeinsamer Aktion mit dem BAZ e.V., mit dem uns seit 2109 eine Kooperationsvereinbarung verbindet, umgesetzt.

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Landrätin Kornelia Wehlan

Festvortrag 700 Jahre Ersterwähnung von Zossen

Die Mitglieder des Heimatvereins und des BAZ e.V. haben 2019 Kooperation miteinander vereinbart. Das erste greifbare Ergebnis war das gemeinsam aufgestellte Programm für das 700. Jahr der Ersterwähnung von Zossen. Erinnert sei hier daran, dass die ehemalige Bürgermeisterin dieses 700. Jahr lediglich auf ein drei- vier Tage um das Weinfest herum begrenzen wollte. Die beiden Vereine setzten dem ein Programm entgegen, welches Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt vorsah. Bis heute sind beide Vereine die einzigen, die anlässlich diese 700. Jahrestages ein Programm auf die Beine gestellt haben

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Industrieschule Zossen

Zur ungewöhnlichen Stunde in Tag und Zeit referierte Frau Gudrun Haase, Leiterin des Schulmuseums, zu den Anfängen der Industrieschule in Zossen, die 200 Jahre alt wurde. Corona bedingt fand die Veranstaltung im Gemeindesaal der ev. Kirche statt. Ein Saal, der sonst mit bis zu 90 Besuchern ausgelastet werden darf, steht z.Z. nur für max. 35 Besucher bereit. Nun erfuhren wir alle, dass eine Industrieschule nichts mit unserer heutigen „Industrie“ zu tun hat. Vor 200 Jahren bedeutete das mehr in Handarbeitstechniken eingeführt zu werden, um damit die Familie zu versorgen oder sich ein Taschengeld zu verdienen.

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Burgführung und Schriftsteller aus 5 Jahrhunderten

Während des Kraut- und Rübenmarktes arbeiteten der Heimatverein und der BAZ e.V. gleich zwei Programmpunkte aus ihrem gemeinsamen Programm zum Jubiläumsjahr 700 Jahre Ersterwähnung Zossen ab. Einen Artikel zum Kraut- und Rübenmarkt an diesem Tag finden sie hier . Der Archäologe Ulrich Wiegmann führte um 9 und 11 Uhr jeweils eine Gruppe von 20 Besucherinnen und Besuchern um die Burg Zossen herum. Kurt Liebau vom BAZ e.V. präsentierte auf dem Markt die Ausstellung „500 Jahre Schriftsteller und Dichter in Zossen“. Die Burggänger trafen sich am Eingang zum Stadtparkt.

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Der Schelm Hans Clauert

Wenn ein Historiker-Ehepaar wie, Professor Evamaria Engel und Professor Gerhard Engel, über das Leben von Hans Clauert, dem märkischen Eulenspiegel referiert, konnte, ja musste man, darauf gefasst sein, dass nicht nur die Schelmengeschichten des Clauert vorgetragen werden, sondern auch die historischen Hintergründe und das was über das Leben des Hans Clauert und dem Stadtschreiber von Trebbin, Bartholomäus Krüger, auch durch eigene Forschungen bekannt geworden ist. So kam es dann auch. Für die Zossener dürfte dieser Vortrag auch deshalb interessant gewesen sein, da der Schelm auch seine Späße am Hofe des Eustachius von Schlieben, der 1536 mit derHerrschaft Zossen auf Lebenszeit belehnt wurde, trieb.

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Auftaktveranstaltung 700 Jahre Ersterwähnung von Zossen

Am 18. Januar eröffneten der Heimatverein und der BAZ e.V. ihre Veranstaltungsreihe anlässlich 700 Jahre Ersterwähnung von Zossen. Bürgermeisterin Wiebke Schwarzweller dankte beiden Vereinen für ihr Engagement. Nachdem die Vorsitzende des Heimatvereins, Karola Andrae, die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung begrüßt hatte, übergab sie das Wort an die neue Bürgermeisterin Wiebke Schwarzweller.

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Ein neuer Baum für den Kirchplatz

Auf Initiative des Heimatvereins soll am Ende des Jahres der 700 Jahrfeier anstelle des auf dem Kirchplatz abgeholzten Baumes wieder ein neuer Baum gepflanzt werden. In der Auftaktveranstaltung des Heimatvereins und des BAZ e.V zu 700 Jahre Ersterwähnung von Zossen spendeten die Besucher dafür bereits 67 Euro. Vielen Dank.

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