Silvio Fischer, Historiker und Leiter des Museums des Teltow berichtete über die Eindrücke seiner Reise nach Israel

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Heilige Stätten dreier Weltreligionen

"Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muss sie als Einheit sehen."
Mit diesem Zitat des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland von 1950 leitete Silvio Fischer seinen Vortrag ein und kam am Ende seiner Darlegung der über 2000jährigen konfliktvollen Geschichte Israels noch einmal darauf zurück
Golgatha stehe für Frieden, die Akropolis für Demokratie und das Kapitol für eine Rechtsordnung. Golgatha, der Hügel vor den Toren Jerusalems stehe dabei für Frieden, die Akropolis in Athen für Demokratie und da Capitol in Rom für Recht.
Für den Historiker Silvio Fischer ist natürlich die Geschichte Israels gerade als eine der Wurzeln auch der Entwicklung in Europa von besonderem Interesse. Um die Geschichte des Landes nicht nur aus Büchern und Berichten zu kenn bereiste Silvio Fischer zwei Mal dieses Land. Seine Erlebnisse auf diesen Reisen ließ er in seinen Vortrag einfließen.

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Verfeinsvorsitzende, Karola Andrae,
begrüßt Silvio Fischer

Silvio Fischer erkärt die Bedeutung des
Sterns an der Geburtsstelle von Jesu Christie

Golgatha stehe für Frieden, der im Nahen Osten immer noch nicht erreicht sei. So wählte Silvio Fischer auch als letzte Bild in seinem Vortrag die Friedenstaube.

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Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke

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