Heimatverein "Alter Krug"

Forschen - Sammeln - Präsentieren

Öffnungszeiten

Museum Alter Krug
Weinberge  15
15806 Zossen

Mittwoch:      15 bis 18 Uhr

Sonnabend:  14 bis 17 Uhr

Schulmuseum Zossen
Kirchplatz 7
15806 Zossen

Donerstag:    10 bis 12 Uhr

Sonnabend:  10 bis 12 Uhr

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Am 27. April 2013 trafen sich 19 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins „Alter Krug“ Zossen e.V. um 7.00 Uhr auf dem Hof des „Alten Kruges“. Klaus Voeckler ließ die zweistündige kultur-historische Frühwanderung durch seine heimatgeschichtlichen Erzählungen wieder zu einem besonderen Erlebnis werden . Während Frau Andrae und Frau Varchmin das an die Wanderung anschließende Frühstück im „Alten Krug“ vorbereiteten, lauschten die Heimatfreunde Herrn Voecklers Berichten über die Entstehungsgeschichte des „Alten Kruges“ und der Weinbergsiedlung. Petrus war uns freundlich gesonnen. Nach einer regenreichen Nacht konnte die Wanderung durch die Weinberge, am Mühlenlager vorbei, bis zum in früheren Zeiten Gerlachshof genannten Vorwerk des alten Zossener Rittergutes ohne Benutzung der mitgeführten Regenschirme stattfinden.

Impressionen

Fotos: Klaus Andrae

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Interessiert lauschten alle der Geschichte des Weinbaus in Zossen und erheitert nahm man zur Kenntnis, daß sich dieser Wein hervorragend zur Essigherstellung eignete. Beim Wandern konnten wir uns so richtig hineinversetzen, welche Mühsal die Weinbauern auf sich nehmen mußten, um den benötigten Schafsdung von der Schäferei auf dem Gelände Gerlachshof bis an ihre Weingärten zu transportieren.
Herr Voeckler gab auch noch einen Hinweis auf die Forsthäuser, die entlang der Straße gegenüber dem Gerlachshof früher als nächstes zu erreichen waren. Sie wurden aber 1947 im Rahmen der Sprengungen auf dem Wünsdorfer Militärgelände auch bis auf die Grundmauern zerstört, wie auch das einige Jahre als Jugendherberge dienende Gebäude der Forstverwaltung.
Eine Anzahl Fotos aus dieser Anlage konnte beim anschließenden Frühstücksaufenthalt im „Alten Krug“ besichtigt werden. Auch die Ausstellung über Liselotte Senff fand viele aufmerksame Betrachter, welche die Gelegenheit nutzten, in unveröffentlichten Texten von Liselotte Senff zu lesen.

Text: Gudrun Haase
Fotos Klaus Andrae

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