Heimatverein "Alter Krug" Zossen e.V.

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Exponate im Alten Krug

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2018-09-14

2018 09 14 01Nun ist die "Beußel-Bank“ hier im „Alten Krug“ in den Weinbergen. Kirchenbesucher werden diese schwarzbraune Bank mit den Schnitzereien, der hohen Rücklehne und den gewaltigen Armlehnen kennen. Man nennt sie die „Beußel-Bank“. Viele Jahre stand sie in der Sakristei der Zossener Dreifaltigkeitskirche später dann im Gemeindesaal, gleich neben dem verschlossenen Aktenschrank. Nach der Wende wurde die Bank schon etwas restauriert und zeigt sich so im heutigen schwarz-glänzendem Zustand den Besuchern. Besonders Kinder liebten diese Bank, konnte man mit dem Po doch schön drauf rutschen und gab oft den Eltern eine Verschnaufpause. Viel kann über diese Bank noch nicht berichtet werden. Ist sie ein Geschenk des Rittergutsbesitzer Fritz Beußel an die Kirche gewesen?

 

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2012-09-09

2012 09 09 03Michael Sommer übergab dem Heimatverein einen ca. 1955 als Gesellenstück im Familienunternehmen Reimann in Dabendorf gefertigten Tisch.

Zum Tag des Offenen Denkmals hatte MIchael Sommer für die Ausstellung zur Dresdener Eisenbahn das Modell des Zossener Bahnhofs beigesteuert. Nachdem er das Modell mit aufgestellt hatte verabschiedete er sich von Klaus Andrae, dem Museumsleiter, mit den Worten: „Ich werde sehen, ob ich den Tisch transportiert bekomme.“

Weiterlesen: Ein runder Tisch für den Heimatverein

2012-09-09

2012 09 09 18 01Frau Elvira Dahlke übergab anlässlich des Tages des Offenen Denkmals dem Heimatverein „Alter Krug“ ein Konfirmationskleid ihrer Großmutter. Ihre Großmutter, Anna Schadow, geborene Petermann, wurde 1887 in Schöneiche geboren. Sie wohnte später in den Weinbergen Nr. 72 bzw. 38, also in unmittelbarer Nähe des Alten Kruges. Wenn sie das Kleid mit 14 zur Konfirmation getragen hat, dann wäre diese 1901 gewesen. Genauere Angaben ließen sich sicherlich aus den Kirchenbüchern ermitteln. Fakt ist jedoch, das Kleid ist über 110 Jahre alt. Wer sich das Kleid näher anschaut, muss kein Experte sein, um dieses Kleid als eine wertvolle Schneiderarbeit zu erkennen.

 

 

 

 

 

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2010-11-24

2010 11 24 06 Dies hat auch Volkmar Wittenhagen (84) erfahren, als er nach dem II. Weltkrieg, zurück aus Kriegsgefangenschaft, aus praktischen Gründen nicht seine durch den Krieg unterbrochene kaufmännische Ausbildung fortsetzte, sondern Tischler lernte. Diesem Umstand verdankt der Heimatverein „Alter Krug" heute die Übergabe von neunzehn Kunsttischlerhobel, die mindestens achtzig Jahre alt sein dürften. Als Herr Wittenhagen sie Anfang der fünfziger Jahre von der Witwe eines Kunsttischlers erwarb, arbeitete er zwar bereits im Laden bei seinem Vater in Berlin Lichterfelde. Dem Anblick dieser Geräte, was heißt hier Geräte, dieser Werkzeuge oder besser noch der Violinen eines Tischlers, konnte er nicht widerstehen. „Dazu gehört eigentlich noch eine Hobelbank", so der 84 jährige, aber die brauche er noch.

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2010-04-19

2010 04 19 01Dies kann der Tisch aber nicht! Deshalb wird aufgeschrieben, was über ihn erzählt und in Erfahrung gebracht wird. Der Stirnwandtisch, der heute in der guten Stube im Heimatmuseum „Alter Krug“ in Zossen steht, stand nicht immer dort, aber ist ziemlich genau so alt wie der Alte Krug. Jedoch ohne dendrochronologische Untersuchung lässt sich das genaue Alter nicht exakt feststellen. Im Unterschied zu einem Vierbeintisch, wurden für die Stirnseiten des Tisches aus 3 bis 6cm starkem und eindrucksvoll gezeichnetem Kernholz Seitenwände gefertigt. Diese wiederrum wurden mit Querstreben und meist auch mit Fußbrettern verbunden. Jetzt war der Tisch so stabil, dass der Bauer, ohne Risiko für den Tisch, schon mal ordentlich mit der Faust draufhauen konnte.

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