Heimatverein "Alter Krug" Zossen e.V.

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2021 05 18 01
Meister Bonin erklärt die
nächsten Arbeitsschritte

Während am Hauptgebäude die Arbeiten der Grundsanierung noch einige Monate in Anspruch nehmen werden, könnten in dem zum neuen Begegnungsraum umgestalteten Schleppdach bald erste Veranstaltungen stattfinden.

Vor dem Gelände steht das Fahrzeug der Wünsdorfer Werkstätten. Die geöffneten Rückklappen lassen den Blick auf einen fast leeren Laderaum frei. Kein Wunder, im bereits verlegten Teil des Fußbodens stehen die Kisten mit Werkzeugen und Schrauben, da liegen die in der Werkstatt bereits vorbereiteten Holzbauelemente und es riecht nach frischer Farbe.

Mit diesen Materialien arbeiten der Tischlermeister Andreas Bonin mit Lehrling Nico Hillermann und einem Arbeiter der Wünsdorfer Werkstätten gGmbH. Nach verdienter Frühstückspause weist der Meister Lehrling und Mitarbeiter in die jetzt folgenden Arbeiten ein. Andreas Bonin leitet den Holzbereich in den Werkstätten.

Herr Bonin, wie gehen die Arbeiten hier voran?

„Wir sind seit gestern hier auf der Baustelle, haben die Dachsparren abgedichtet, die Gestelle verändert, an denen die Außenwand befestigt werden soll und mit dem Fußbodenlegen sowie den Streicharbeiten begonnen.“

 

Das geht zügig voran.

„Ja, wir haben die Arbeiten ja auch in der Werkstatt mit den anderen Mitarbeitern gut vorbereitet.“2021 05 18 02

Wann rechnen Sie den mit dem Abschluss der Arbeiten?

„Fertig sein soll alles zum Tag des Offenen Denkmals, Anfang September. Morgen werden wir die Wände vorbereiten und wenn alles gut geht und keine Nacharbeiten mehr notwendig sind, werden wir übermorgen fertig.“

Dann könnte der Verein bereits im Juni, wenn die Pandemie dies erlaubt, erste Veranstaltungen im neuen Raum durchführen?

„Von uns aus ja.“

Durch die Pandemiezeit seien die Werkstätten gut gekommen, die Auftragsbücher seien bis Jahresmitte gefüllt. Das Problem sei der Personaltransport für jene Arbeiter, die nicht von Zuhause kommen, so Bonin weiter, denn auch im Bus müssen die Abstände eingehalten werden, so dass oft nur mit halber Mannschaft gearbeitet werden könne.

Nico Hillermann beendet im August sein zweites Ausbildungsjahr als Tischler bei Andreas Bonin. Nach seinen Zukunftsplänen befragt, geht ein Lächeln über sein Gesicht, „dann übernehme ich die Werkstatt.“

So sind die Fördermittel der Bundesregierung dreifach gut angelegt. Erstens entsteht so für den „Alten Krug“ ein neuer Raum der Begegnung, zweitens schaffen sie Arbeit für 2021 05 18 03Menschen mit Behinderung und drittens lernt der Lehrling Neues in der Praxis.

Nachdem wieder Material für das Reetdach eingetroffen ist, steigen auch die Mitarbeiter von Reet Dachdecker Daniel Girke dem „Alten Krug“ wieder aufs Dach.

Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke

 

 

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