Heimatverein "Alter Krug" Zossen e.V.

forschen-sammeln-präsentieren

06 2021 09 12

Bereits zur Eröffnung des Denkmaltages um 11.00 Uhr waren die ersten Gäste erschienen, um sich den sanierten Krug und die Fotoausstellung von Fred Hasselmann anzusehen.

Unter ihnen auch die Bürgermeisterin der Stadt, Wiebke Schwarzweller, die nach dem Besuch einer anderen Veranstaltung am Nachmittag dann ausgiebig sich mit den Gästen des Festes unterhielt.

 

03 2021 09 12
Gerhard Glau list aus seinem Buch
02 2021 09 12

Kurz nach 13:30, Frau Andrae hatte die Gäste in der ihr eigenen energischen Art in den Krug gebeten, wo Heimatforscher Gerhard Glau sein Buch über das Teltower Platt vorstellen

01 2021 09 12
Ausstellungseröffnung

wollte. Als alle Besucher Platz genommen hatten, erläuterte Gerhard Glau, was es mit dem „Tellschen Platt“ auf sich hat, wer Willy Lademann war und wie dieser die Dörfer zog und vor allem den alten Leuten aufs Maul schaute. In seinen Geschichten habe er aber nicht nur die Sprache aufgegriffen, sondern auch das Alltagsleben auf dem Dorf detailreich beschrieben. Eine dieser Geschichten sei die über den Zossener Schweinemarkt, der zugleich als Heiratsmarkt fungierte. Dann gab er noch einige Aphorismen und kurze Geschichten im „Tellschen Platt“ zum Besten. Zwischenruf einer Besucherin: „Das versteht man ja besser als Bayerisch.“

04 2021 09 12Beim Kaffeetrinken bliesen die Jagdbläser der Jagdgesellschaft Horstfelder See in ihre Hörner und zwischen den einzelnen Stücken ging ihnen manch flotter Spruch von den Lippen.

In der Spielpause wandte dich Karola Andrae an die Besucher und berichtete über die Fortschritte seit Beginn der Sanierung. „Gestern Nachmittag,“ so Karola Andrae, „haben die Bauarbeiter erst das Gelände verlassen. Dank der Hilfe unserer Vereinsmitglieder konnten wir am späten Nachmittag noch alles so herrichten, dass wir heute hier eine Ausstellung eröffnen können, Gerhard Glau sein vom Heimatverein herausgegebenes Buch vorstellen konnte und wir hier den Tag des Offenen Denkmals begehen können.“

05 2021 09 12
Bürgemeisterin Wiebke Schwarzweller

Wie auf Zuruf erschien in diesem Moment die Bürgermeisterin Wiebke Schwarzweller. Sie bat noch um etwas Zeit, da sie gerade einen Baum gepflanzt habe und die Grube sei sehr groß gewesen. Doch dann legte sie dennoch gleich los.

Sie bilanzierte, dass die Sanierung des „Alten Kruges“ nur möglich geworden sei, weil Reinhard Schulz vom Heimatverein Kallinchen und Karola Andrae vom Heimatverein „Alter Krug“ Zossen die Richtlinie für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER ins Spiel gebracht hätten. So hätten 85% der Sanierungskosten als Fördermittel eingeworben werden können und der Eigenanteil von 15% sei so im Haushalt der Stadt darstellbar gewesen.

Ihren Dank an Karola Andrae, unserer Vereinsvorsitzenden, verband sie mit der Feststellung: „Frau Andrae ist eine ausgesprochene Pragmatikerin.“ Was angesichts des heutigen Tages wohl heißen soll, die Zusammenarbeit mit ihr war nicht immer leicht, aber letztlich erfolgreich.

Sie skizzierte den Ablauf des Baugeschehens und verwies auf die Maßnahmen, die bis zum endgültigen Abschluss der Sanierung noch notwendig seien. Schließlich bekundete Sie ihre Verbundenheit mit dem „Alten Krug“ wegen seiner Historie und als Kultur- und Begegnungsstätte in der Stadt Zossen.

Die Jagdhornbläser rundeten dann das Programm ab.

 

Textr und fotos: Dr. Rainer Reinecke

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