Heimatverein "Alter Krug" Zossen e.V.

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2021 09 28 Studie

Am 28.09 wurde von Ulrike Hermann, von der Marktund Wirtschaftsforschung Berlin-Brandenburg (HMW), die Studie "Qualitative und quantitative Studie zu Situationen und Entwicklungsstrategie des Heimatvereins ‚Alter Krug‘" vor Mitgliedern des Vereins und Gästen vorgestellt.In die Studie sind die Ergebnisse einer Mitgliederbefragung, einer Befragung potenzieller Besucher und Multiplikatoren eingeflossen. Außerdem wurden in einem Workshop mögliche strategische Schwerpunkte herausgearbeitet.

Aus dem Fazit der Studie: "Das Heimatmuseum Alter KrugZossen befindet sich derzeit in einer Situation, die deutschlandweit viele insbesondere ländlich geprägte Museen ähnlich erleben. Reizüberflutung, Generationenwechsel  potenzieller Besucher, eine gewisse Besuchermüdigkeit, dynamische Entwicklung der Gesellschaft gepaart mit hohem Anspruchsdenken an Erlebnisorientierung, Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm sowie an die Nutzung moderner Medien und Plattformen für die Öffentlichkeitsarbeit erfordern von Eigentümern und Betreibern ein konsequentes und baldiges Umdenken.

Diesem Anspruchsdenken stehen sehr häufig begrenzte Kapazitäten in punkto Finanzen, Personalausstattung und kommunaler Unterstützung gegenüber. Der Heimatverein Alter KrugZossen e.V. befindet sich auch in einer solchen Situation. Wichtig ist, dass Museumsbetreiber und Eigentümer diese kritische Situation rechtzeitig erkennen und gemeinsam einen Wendepunkt ihrer Entwicklung einleiten. Ein „weiter soird langfristig gesehen enorme Potenzialverluste auf dem Gebiet der Kultur und des Tourismus bewirken und Eigentümer sowie Betreiber dieser Museen nachhaltig schwächen. Mit dem Studienauftrag zeigt der Heimatverein „Alter Krug“ Zossen e.V., dass er die Situation noch rechtzeitig erkannt hat und aktiv gegensteuern möchte."

Die Vereinsmitglieder, insbesondere der Vorstand des Vereins, sind jetzt gefordert, Entscheidungen für die Zukunft des Vereins und seiner beiden Museen zu treffen.

01 MWFK 4C

 

Dieses Projekt wurde durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

 

 

 

 

 

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